Unser Naturgarten

Vom Härtsfeld für das Härtsfeld

Die Idee: Lebensraum direkt vor der Haustür Normalerweise schlägt unser Herz für die weiten FFH-Mähwiesen und die Heckenpflege in der freien Landschaft. Doch wir wollten mehr: Ein Stück dieser wertvollen Natur direkt auf unser Vereinsgelände holen. Was mit der einfachen Idee für ein Sandarium begann, hat sich zu einem Herzensprojekt entwickelt. Unser Naturgarten ist ein lebendiges Labor für Insekten, Wildbienen und Schmetterlinge. Er zeigt, wie wir dem Klimawandel mit heimischen Pflanzen trotzen und gleichzeitig eine Oase für die Seele schaffen können.

 

Was wir mit diesem Garten erreichen wollen:

Unser Gestaltungskonzept: Der Drei-Zonen-Garten

Um ein stabiles Ökosystem auf kleiner Fläche zu schaffen, haben wir uns bei der Anlage an der „Hortus-Idee“ orientiert. Das Ziel: Ein geschlossener Kreislauf, in dem nichts verschwendet wird und jeder Bereich eine wichtige Aufgabe für die Artenvielfalt übernimmt.

  • Was es ist: Die äußere Umrahmung unseres Gartens.

  • Details: Bestehend aus einer Wildsträucherhecke mit heimischen Gehölzen. Sie dient als Sichtschutz nach außen und als wichtiger Rückzugsort, Nistplatz und Winterquartier für Vögel und kleine Säugetiere.

  • Nutzen: Windschutz und Biotopvernetzung.

  • Was es ist: Der magerste, aber artenreichste Teil des Gartens.

  • Details: Hier setzen wir auf bewusst „abgemagerte“ Böden und Magerbeete. Heimische Wildstauden finden hier ideale Bedingungen, ohne von schnellwüchsigen Gräsern verdrängt zu werden.

  • Nutzen: Hauptnahrungsquelle für unsere Insekten, Wildbienen und Schmetterlinge.

  • Was es ist: Der Bereich für uns Menschen und die Permakultur.

  • Details: Hier wachsen Obst, Gemüse und Kräuter. Durch das Mulchen mit organischem Material aus der Pufferzone und der Hotspot-Zone schließen wir den Nährstoffkreislauf, ohne künstlichen Dünger zu benötigen.

  • Nutzen: Gesunde Ernte im Einklang mit der Natur.

Die Lage

Highlights

Durch die spezielle Form der Schnecke können deutlich mehr Kräuter auf einem kleineren Raum angebaut werden – perfekt für kleine Gärten. Außerdem entstehen für die verschiedenen Kräuter verschiedene Feuchtzonen

Der trockene Bereich der Kräuterspirale bietet Platz für Thymian, Rosmarin, Lavendel, Oregano, Salbei und Currykraut.

In der Normalzone kann der Boden bereits mehr Wasser speichern. Hier wachsen Koriander, Kerbel und Estragon. Auch Rucola, Kamille, Pimpinelle und Petersilie gedeihen auf halber Höhe prächtig.

Im feuchten Bereich fühlen sich Liebstöckel, Schnittlauch, Minze und Sauerampfer wohl.

Aufbau in Schichten:

Grober Baumschnitt/Äste

Reisig/Laub

Halbreifer Kompost

Pflanzerde

 
Früherer Erntebeginn durch

Verrottungsprozesse, dadurch bessere Bodenqualität

 Rückenfreundliches Gärtnern

           Weniger Schnecken

  • Aushub 30 cm – befüllt mit
  • Stärkere Äste und Zweige
  • Reisig und Laub
  • Grassoden
  • Pferdemist oder
  • Kompost
  • Pflanzerde
  • 1/3 größere Beetfläche durch Schräge

  • Kalk-Aster
  • Graukresse
  • Rundblätterige Glockenblume
  • Färber-Ginster
  • Sand-Strohblume
  • Gelbe Resede
  • Blaugrüne Segge
  • Karthäuser-Nelke
  • Heide-Nelke
  • Echtes Labkraut
  • Gewöhnliches Sonnenröschen
  • Steinbrech-Felsennelke

  • Frühlingsfingerkraut
  • Edelgamander
  • Feldthymian
  • Steppenwolfsmilch
  • Ähriger Blutweiderich
  • Gelbe Skabiose
  • Liegender Ehrenpreis
  • Gewöhnlicher Dost
  • Kleines Habichtskraut

Stauden, die ihre Blüten für nachtaktive Insekten öffnen:

  • Berg-Bohnenkraut
  • Breitblätterige Blatterbse
  • Echtes Mädesüß
  • Echter Baldrian
  • Kleines Seifenkraut
  • Flammenblume
  • Heil-Ziest
  • Gewöhnl. Katzenminze
  • Ausdauerndes Silberblatt
  • Pracht-Nelke
  • Quirlblütiger Salbei
  • Mutterkraut

 

Blumenlexikon