Das Härtsfeld ist eine Hochfläche im Osten der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg. Die Region liegt zwischen Aalen, Nördlingen, Heidenheim an der Brenz und Neresheim. Es ist eine eher karge, gering besiedelte Jurahochfläche.

 

Die wichtigsten Orte auf dem Härtsfeld sind Dunstelkingen, Eglingen, Dischingen, Neresheim und dessen Ortsteile Elchingen, Dorfmerkingen und Ohmenheim, die Bopfinger Stadtteile Unterriffingen, Oberriffingen, Dorfen und Härtsfeldhausen sowie die Aalener Stadtteile Ebnat und Waldhausen.

 

Der Großteil des Härtsfeldes ist eine Karsthochfläche des weißen Jura der Schwäbischen Alb. Es bildet mehr oder minder eine Platte, die nach Südosten zur Donau abfällt; die Höhe beträgt 630 bis 430 m ü. NN.

 

Einige Trockentäler durchziehen das Härtsfeld. Diese Täler münden fast alle im Egautal. Die Egau entspringt im Stadtgebiet von Neresheim. Sie wird von mehreren Karstaufbrüchen gespeist, der größte davon ist der „Judengumpen“. In niederschlagsarmen Perioden fallen diese Quellen trocken, sodass die Egau in ihrem Oberlauf öfters kein Wasser führt.

 

Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg verzeichnet für Aalen neben sechs Landschaftsschutzgebieten (den Albtrauf zwischen Lautern und Aalen mit angrenzenden Gebieten, den Albtrauf zwischen Unterkochen und Baiershofen, das Hügelland um Hofen, das Kugeltal, Ebnater Tal, Teile des Heiligentals und angrenzende Gebiete, das Laubachtal und das Untere Leintal mit Nebentälern), zwei Schonwäldern (Glashütte und Kocherursprung), 65 flächenhaften Naturdenkmälern und 30 Naturdenkmälern als Einzelgebilde zwei Naturschutzgebiete: Das 24,1 Hektar große Naturschutzgebiet Dellenhäule zwischen Aalen und Neresheim, das 1969 ausgewiesen wurde und zwischen dem Ortsteil Waldhausen und dem Neresheimer Stadtteil Elchingen liegt, ist eine Schafweide mit Wacholder und Hudewald mit alten Weideeichen.

 

Viele weitere Informationen finden sich unter: http://www.haertsfeld.de/willkommen/